Sonntag, 21. August 2016

Von Geometrie bis Barock - Die Kakaobutterbombe

Hallo liebe Seifenbegeisterte

In der Facebook-Gruppe die "Seifensieder" hat Carola ihr Rezept  "Carols Kakaobutter-Bombe" geteilt (herzlichen Dank dafür!). Ich fand das Rezept verheissungsvoll und habe es gesiedet.

Da das Rezept fast gänzlich aus festen Fetten besteht gab es ein bisschen Geometrie und Barock bei der Umsetzung:







Das Rezept "Carolas Kakaobutterbombe" besteht aus Kakobutter, Babassu und Rizinusöl. Ich habe sie mit 20% überfettet und beduftet mit Galaxy of Stars von Sensory Perfection (ein sehr leckerer Duft!)

Ich könnte mir vorstellen, dass sich selbst das noch sehr junge Seifchen schön waschen wird.

Himmlische Seifenschaumgrüsse wünscht Euch

Sandra


Freitag, 19. August 2016

Herbstlicher Vorbote (Im Linchen geswirlt)

Liebe Seifenbegeisterte

Mein vorläufig letzter Test mit dem Baumwollsaatöl hat diese Seife hervorgebracht:


Hier hab ich nun einfach das raffinierte Avocadoöl mit dem unraffinierten ersetzt, damit ich die Farbveränderung beurteilen kann und ein allfällig anderes Waschgefühl. Für mich gibts sich da aber persönlich nichts bei den beiden Varianten was das Waschgefühl angeht. Bei der Farbe natürlich schon.
Zum Vergleich die Farbe der Seife mit dem raffinierten Avocadoöl KLICK

Mir persönlich gefällt das zartgrüne Ton der Seife aufgrund des unraffinierten Avocadoöls.

Der Swirl ist mit folgenden Farben entstanden: Seidenschwarz von Vita, U-makeitup Icicle, Fairly Gold WEP und ein bisschen Goldglitter.

Beduftet ist der "Herbstliche Vorbote" mit dem Duft Moonlight Path von Sensory Perfection. Ein weiterer Duft dieser Linie, der weder andickt noch verfärbt und dazu auch sehr fein duftet.

Meine Testreihe mit Baumwollsaatöl in verschieden hohen Anteilen geht jetzt in eine lange Beobachtungsphase. Es liegen leider nicht so viele Erfahrungen vor bezüglich Ranzstabilität des Baumwollsaatöls. Es wäscht sich jedoch sehr, sehr angenehm. Bei der Rumtüftelei mit den verschieden hohen Anteilen ist dann dieses Rezept entstanden. Es hat mir so gut gefallen und darum möchte ich es Euch vorstellen:

Rezept "Flauschig"

30% Avocadoöl raffiniert oder unraffiniert
25% Kokosfett nativ
20% Rindertalg
10% Baumwollsaatöl
 7% Kakaobutter
 4% Jojobaöl
 4% Rizinusöl

1TL Salz und 2 TL Zucker auf eine GFM von 500g.


Hier ein weiteres Anwaschbild mit dieser Rezeptur:



Die Seife schäumt üppig und das Waschgefühl ist angenehm. Der Leim lässt sich wunderbar swirlen.

Ich bin gespannt wie ranzstabil die Seifen mit den höheren Anteilen des Baumwollsaatöls sind und werde darüber berichten, wenn einige Zeit vergangen ist.

Ich schicke himmlische Seifengrüsse und bis bald

Sandra

Montag, 15. August 2016

Musk - für die Männerwelt geswirlt

Ein liebes Hallo an die Leserinnen und Leser

Im Zuge meiner Testerei für eine neue Rezeptur (mit Baumwollsaatöl) ist dann auch dieses Seifchen entstanden. Es sollte diesmal eine geswirlte Seife für die Männerwelt geben (Ich hoffe, die mögen sowas???). Egal... hier ist die Seife:

Bei dieser Variation hab ich nochmals mit dem Fett variiert (Zuerst Palmöl, dann Schmalz) und nun bin ich beim Rindertalg gelandet. Die Rezeptur ist jetzt perfekt!

An dieser Stelle möchte ich der lieben Mirjam herzlich danken, dass sie mir das Rindertalg zur Verfügung gestellt hat <3!

Verseift wurden Avocadoöl raffiniert, Kokosfett, Rindertalg, Baumwollsaatöl, Kakaobutter, Rizinusöl und Jojobaöl.

Auf eine GFM von 600g kamen 1 gehäufter TL Salz und 2 TL Zucker.

Die Farben waren U-makeitup Silverblue, Grape und Seidenschwarz von Vita.

Der Duft ist Egyptian Musk von Sensory Perfection (WOW!). Auch dieser Duft machte keinerlei Zicken.
Die Rezeptur macht ganz ohne Tio recht helle und harte Seifen und lässt sich auch sehr toll verarbeiten.

Geswirlt wie immer bei 30 Grad Verarbeitungstemperatur und anstubsen im Ofen für 60 Minuten bei 50 Grad Umluft.

Bei der nächsten Seife, welche ich in den nächsten Tagen zeigen werde,  hab ich dann das unraffinierte Avocadoöl genommen, dies als Referenzseife bezüglich der Farben und des Waschverhaltens. Dann gebe ich auch gerne das genaue Rezept dazu.

Beim Namen des Rezeptes war ich lange unschlüssig und mir kam ehrlich gesagt nix gescheites in den Sinn.  Jetzt wird es wohl einfach den Namen "Flauschig" erhalten. Ich hätte gerne das Baumwollsaatöl in höherer Konzentration gehabt, weil ich begeistert bin, wie sich das Öl wäscht. Jedoch hat das Öl sehr viele mehrfach ungesättigte Anteile, welche ja eher nicht für Ranzstabilität sprechen. Ich habe einige Batches mit höherem Anteil gemacht, jedoch möchte ich diese nun erstmal einige Monate beobachten.

Hier nun ein Anwaschbild mit dieser Rezeptur:



Ich sage danke fürs Durchhalten - ich weiss, der Text war lang <3

Himmlische Seifengrüsse und bis bald

Sandra


Freitag, 12. August 2016

Tendre II (Im Linchen geswirlt)

Ein liebes Hallo an die Seifencommunity

Meine Ferien neigen sich dem Ende entgegen.... Ich tüftle noch ein bisschen an meiner Baumwollsaatöl-Rezeptur rum - es gibt nur noch hie und da ein Feinschliff am Rezept und in der Folge ist dann auch diese Seife entstanden:



Ein ähnliches Seifchen ist schon mal bei mir entstanden,  nämlich das Tendre I KLICK

Mir haben damals die Farben und der zarte Swirl gut gefallen. Auch die Seife aus der Form "Linchen", die so schmal und hoch sind, haben es mir angetan. Ich finde, das Seifchen liegt super in der Hand.

Von der bisherigen Baumwollsaat-Rezeptur hab ich nun das Palmöl durch Schweineschmalz ersetzt.

Die Haptik mit Schweineschmalz gefällt mir weniger gut, hingegen ist das Gefühl nach dem Waschen einen Ticken besser. Einen weiterer Versuch mit Rindertalg in dieser Rezeptur schlummert bereits vor sich hin.


Der Swirl ist gleich entstanden wie beim Tendre I KLICK




Die Farben hier sind Schwarz von Vita und Silver Green von U-makeitup. Der Duft ist "Black Linen & Amber" von Sensory Perfection (WOW!!!!). Auch dieser Duft hat kein bisschen angedickt und wird ganz sicher wieder auf den Einkaufszettel hüpfen.

Leider ist die Dichtung meines Püri bei dieser Seife kaputt gegangen. Bim pürieren stiegen 1000 von kleinen Luftblässchen hoch :-( da war mir klar, was los war. Auf den Bildern ist es nicht so gut ersichtlich - da ich die Luftblässchen mit dem Finger auf der Oberfläche verstrichen habe. Ebenso lässt sich Schneideakne bei der frisch geschnitten Seife wunderbar "verstreichen".

Ich schicke Euch himmlische Seifengrüsse

Sandra

Montag, 8. August 2016

Wanderung in der Zentralschweiz (Pilatusregion im August)

Hallo ihr Lieben

Diesmal möchte ich keine Seife zeigen, sondern von unserer schönen Wanderung in der Zentralschweiz berichten.

Mit dem Auto ging es nach Alpnachstad (Zentralschweiz). Von dort aus sind wir mit der steilsten Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus gefahren:

Die Fahrt von ca. 400müM. bis hoch auf den Pilatus mit 2100müM dauert ca. 30-40 Minuten und ist 4.6 Km lang.

Die alte Zahnradbahn rattert und knarzt, wenn es den Berg hoch geht. Faszinierend was  die Menschen von Hand vor 125 Jahren erschaffen haben. Die steilste Steigung war 48%.



Vorbei ging es mit der Zahnradbahn an saftigen Kuhwiesen und steilen Hängen auch durch Tunnels im Felsen, ratterte die gemütliche Fahrt. Wir waren gespannt, was uns oben für eine Sicht erwartet.

Oben angekommen bot sich uns eine herrliche Sicht auf das Alpenpanorama. Der Tag war geradzu ideal gewählt und die Sicht war gut:




Mit der Gondelbahn (auf diesem letzten Bild) ging es nach Fräkmüntegg auf ca. 1400 müM. Von da an sind wir dann zu Fuss bis ins Tal gelaufen. Auch auf dem Abstieg wurden wir mit einer wunderbaren Landschaft belohnt:



Der Abstieg war sehr anstrengend, da der ganze Weg hinunter sehr steil war. Auch vermute ich, dass die vielen Höhenmeter, welche an diesem Tag überwunden wurden, ihr übriges taten. Insgesamt haben wir für den Abstieg ca. 3 Stunden benötigt

Selbst 4 Tage später haben wir alle noch Muskelkater.

Gerne hätte ich noch etwas Quellwasser nach Hause genommen, um ein Erinnerungsseifchen zu sieden. Aber wir hatten nur unsere Trinkblasen dabei...

An diesem Abend, nach dem herrlichen, aber auch anstrengenden Tag haben wir drei alle seelig geschlummert. Tagwache war am nächsten Tag später wie sonst....

Ich hoffe, euch gefällt dieser mal etwas andere Bericht auf meinem Blog :-)

Liebe Grüsse
Sandra

Sonntag, 7. August 2016

Blumenbouquet - Glycerinseife meets CP - Experiment No. 2

Ein liebes Hallo an die Siederinnen und Sieder

Ich habe einen 2. Versuch gemacht mit Glycerinseife in Verbindung mit kaltgesiedeten Seifen. Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut (diesmal gibt es auch kein ABER):




Im weiteren habe ich hier an meinem Baumwollsaatöl-Rezept  rum gebastelt und bin hier nochmal einen Schritt weiter gekommen. Verseift sind Kokosfett, Sonnenblumenöl ho, Palmöl, Reiskeimöl, Baumwollsaatöl, Kakaobutter und Rizinusöl.


Beduftet ist die Seife mit Bedtime Bath von Sensory Perfection. Der dritte Duft den ich aus dieser Linie probiere, der weder andickt noch verfärbt. Bei diesem Duft könnte ich mir jedoch vorstellen, dass er nicht so gut halten wird in der Seife.

 

Zur Herstellung:

Ich habe die Blockform Linchen gewählt. In 2 Gläsern habe ich Glycerinseife geschmolzen und mit grüner und rosaroter Glycerinfarbe eingefärbt. Das geschmolzene Glycerin muss auf eine Temperatur von 65 Grad gehalten werden, sonst wird es wieder fest. Die Blockform hab ich gefüllt mit dem weissen Leim. Nun hab ich aus verschiedenen Höhen das flüssige Glycerin in den weissen Leim fallen lassen. Das Glycerin wird aufgrund der kühleren Temperatur des weissen Leimes sehr schnell fest. Mit dem Bügel bin ich dann noch blitzschnell durch den Leim durch, aber bereits da ist das Glycerin "klumpig" gewesen. Das entstandene Muster gefällt mir jedoch sehr! Meine Befürchtung es könnte Lufteinschlüsse geben, waren unbegründet.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und bis bald

Sandra

Mittwoch, 3. August 2016

Ringelblume transparent umhüllt - oder erste Erfahrungen mit Glycerin Seife und CP

Ein liebes Hallo an die Siederinnen und Sieder

Ich habe Ferien und ein bisschen Zeit mich mit aufwendigeren Seifen auszutoben. Vor kurzem ist bei einer Bestellung von Rohstoffen auch Glycerin Seife in den Warenkorb gesprungen und die wollte natürlich ausprobiert werden. Inspiriert hat mich Steso's Blog.

Hier das Ergebnis, bevor das riesengrosse ABER kommt:



Das sieht zwar ansprechend aus, jedoch überzeugt es nicht beim Anwaschen :-( den die Glycerin-Schichten halten nicht so gut zusammen.

Ich habe hier minis Traumschaum Rezept verseift und beduftet ist sie mit Elderflower von Sensory Perfection. Der Duft passt sehr gut dazu und liess sich problemlos verarbeiten. Im Olivenölanteil der CP Seife habe ich einen Warmauszug mit Ringelblumenblüten gemacht.

Zur Herstellung:

Ich habe 4 Glycerinplatten gegossen (Schmelzpunkt von Glycerin 60-65 Grad) und getrocknete Ringelblumen rein gemacht. Die Platten hab ich nach dem abkühlen versucht, so genau wie möglich zuzuschneiden. Diese kamen dann in Ronnys Tower. Sodann hab ich CP Leim hergestellt und die Form gefüllt. Leider hat der Tower bei mir im Backofen keinen Platz, so konnte ich in der Folge auch die Gelphase nicht anstubsen. Nach 24 Stunden war sie bereit zum schneiden. Glycerin ist viel härter wie die frisch gesiedete Seife und so ist dann leider auch mein Draht gerissen. Also merke, lieber mit Messer oder einem Spatel schneiden. Beim schneiden mit dem Messer, sind Teile des Randes dann leider zum Teil auch abgefallen. Die kann man mit einem Gasbrenner zwar wieder zusammen "kitten" - jedoch bleibt zu befürchten, dass sie beim Anwaschen früher oder später dann ohnehin nicht mehr zusammen halten.

Neben dieser Seife ist dann noch eine Schichtseife mit Glycerin und CP entstanden. Doch auch der Halt dieser Schichten hat mich nicht überzeugt.

Folgendes daraus gelernt:
  • Runde Glycerin Hüllen dürften besser halten, da nur eine Bruchkante
  • Von Vorteil mit Messer oder Spatel schneiden (dünne Messer und Spatel!)
  • Gelphase anstubsen, jedoch Temperatur im Auge behalten
Ein bis zwei Experimente möchte ich mit Glycerin und CP noch machen  und dann warten wieder andere Projekte.

Liebe Grüsse

Sandra

Montag, 1. August 2016

Von Harzen und Hölzern

Ein liebes Hallo an die Siederinnen und Sieder!

Im Rahmen eines Themenseifeln "Naturseife" ist die folgende Seife entstanden. Bei der Herstellung sah ich mich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert (also nicht nur der Inhalt, auch die Herstellung war harzig und hölzern). Aber zuerst das Ergebnis:




Ich habe als Zusätze Mandelbaumharz gewählt und beduftet ist sie mit den ätherischen Ölen Guajakholz (bei Zimmertemperatur ist es fest) und Bergamotte. Die Lauge besteht aus Bambushydrolat. Verseift ist minis Traumschaum Rezept und hat folgende weitere Inhalte: Olivenöl, Kokosfett, Reiskeimöl, Kakaobutter und Rizinusöl.

Und nun zur Herstellung:


Das Mandelbaumharz wollte ich zuerst in Öl im Wasserbad schmelzen. Fehlanzeige es blieb hart. Danach hab ich das Harz im Öl in der Pfanne versucht zu schmelzen ebenfalls Fehlanzeige. Mein Freund meinte nur, als er das sah "Was ist den das jetzt? Fritierst du Harz?". Die Schmelzpunkt-Temperatur gab es nicht im Internet zum Mandelbaumharz. Es gibt ja Harze, z.B. Bernstein, das schmilz erst bei einer Temperatur von 380 Grad, wie ich lernen durfte. Dann kam der Tipp von zwei Mitsiederinnen es könnte wasserlöslich sein. OK, das ganze Harz gewaschen und ab ins Wasser. Wasser erwärmt, aber nein auch so liess es sich nicht auflösen. Es wurde aussen höchstens gummiartig und das was sich aufgelöst hatte, ist dann grad noch verdampft in der Luft. Zu diesem Zeitpunkt war es schon ziemlich spät am Abend. Ich war etwas entmutigt von diesem Harz. Also hab ich zu später Stunde einfach Wasser drüber geleert und bin schlafen gegangen. Am Sonntag morgen gegen Mittag hab ich dann mal in die Pfanne gschaut und da war alles glibberig und weich.OK! Mit dem Püri durch und ich hatte Brei *freu*!

Ich habe das ätherische Öl Guajakholz geschmolzen und im Harzbrei untergerührt (Super auch das war geschafft).

Danach Leim hergestellt (Lauge und Naoh 1:1). Den Brei untergerührt und hatte mich auf vorschnelles andicken gefasst gemacht. Doch Fehlanzeige, dieses Harz dickt den Leim überhaupt nicht schnell an. Also schön in Förmchen abgefüllt. Ich hatte gehofft, wenn die Seife geelt, dass sie ein bisschen Transparent wird und auch diese Rechnung ist aufgegangen.

Der zarte, liebliche Duft des Harzes zusammen mit dem Duft des Guajakholz und der Bergamotte passt ausgezeichnet, ist jedoch leider sehr dezent ausgefallen.

Hier das Anwaschfoto:

Ich sage danke fürs Durchhalten und wünsche einen guten Start in die neue Woche.


Liebe Grüsse
Sandra

Sonntag, 31. Juli 2016

Einjähriges Siedejubiläum

Ein liebes Hallo an die Seifencommunity

Heute vor genau einem Jahr habe ich meine erste Seife gesiedet. Zeit nach 12 Monaten eine erste Bilanz zu ziehen.

Meine 1. Seife war eine Lavendelseife:


31.07.2015

Gefärbt hab ich diese mit Henna. Aus Unkenntnis hatte dieses erste Seifchen eine ÜF von gerade mal 4%. 2 Stücke davon habe ich als Erinnerung aufbewahrt. Die wäscht sich eigentlich ganz wunderbar, aber leider zu wenig hoch überfettet. Aber aus Erfahrungen lernt man und das war nicht die einzige Lehrstunde in den vergangenen 12 Monaten...

So ist dann Seife um Seife entstanden (Bild nicht vollständig!):

Das sind 69 von 150 verschiedenen Seifenarten

Einige Daten aus meiner Statistik: 

  • Über 150 gesiedete Seifen 
  • 5 Seifen für die Tonne (Einfach, weil die Nerven für die Rettung dann doch mal gefehlt haben) 
  • Seit 12 Monaten keine Kosmetik-Produkte mehr gekauft (ausser Mascara, Eyeliner und Sonnencrème) 
  • 10000 Aufrufe auf meinem Blog, den ich im November des vergangenen Jahres eingerichtet habe mit 70 Blogeinträgen
  • Ca. 4 500 Beiträge in Seifen- und Naturkosmetikforen 
  • 5kg verseiftes Babassu 
  • 1 übergekochter Vulkan (Honigseife) 
  • 1 Seife mit Brizzelalarm
  • 1 Seife mit Margarine (aus Unkenntnis verseift) und das Stück ist bis heute nicht geranzt!
Nach über 150 Seifen bin ich immer noch gleich aufgeregt, wie zu Beginn, wenn ich eine Seife ausformen darf. Da kann es passieren, dass ich am Sonntag in aller früh aufstehe, weil mich die Neugier umtreibt.

Meine Familie hat während diesen 12 Monaten eine unglaubliche Geduld an den Tag gelegt und mir jedes Zurückziehen in die Siedeküche am Wochenende verziehen (und auch so manches Päckchen heim geschleppt - Danke Schatz!).

Für die nächsten 5 Jahre bin ich und meine Familie mit Seifen versorgt und trotzdem nimmt die Leidenschaft für dieses wunderbare Hobby kein Ende. Vernünftige Argumente haben beim Sieden ohnehin noch nie gezogen.

Ein Jubiläumsseifchen darf natürlich auch nicht fehlen. Lange hab ich überlegt... und mir wollte partout nix einfallen (Kein Wunder!). Dann hab ich das obere Bild mit der Seifensammlung lange studiert und plötzlich war es klar: Es soll eine schlichte Seife sein. Den eigentlich liebe ich die schlichten Seifen so sehr und doch hab ich in diesem Jahr fast gar keine gesiedet! Darum ist es nun zum Jubiläum einfach schlicht:

 

Dame Rich

 

Verseift ist das Rezept "Dekadenz" von verseift.at (Danke fürs teilen des Rezeptes - die Schaumbilder haben mich überzeugt!).  Verseift wurde (viel!) Arganöl,  Babassu, Reiskeimöl, Kakaobutter, Jojoba und Rizinusöl. Sie hat keine Farbe erhalten und ist mit dem PÖ Dame Rich von Gracefruit beduftet. Und was braucht eine Dame Rich? Seide natürlich....

Nach einem Jahr testen sind meine liebsten Favoriten: Olivenöl, Sonnenblumenöl ho, Schweine- und Gänseschmalz, Baumwollsaatöl, Kakaobutter, Reiskeim- und Rizinusöl.

Euch lieben Leserinnen und Leser sage ich danke für die zahlreichen Besuche auf meinem Blog und die hinterlassenen Kommentare, über die ich mich im Besonderen immer sehr gefreut habe.

Danke fürs Durchhalten und ich schicke Euch himmlische Seifenschaumgrüsse

Sandra

Sonntag, 24. Juli 2016

Savon Lavande

Ein liebes Hallo an die Seifencommunity

Der Lavendel im Garten hat dieses Jahr schön geblüht und unser Vorrat an Lavendelseifen ist geschrumpft. Zeit also eine Lavendelseife zu sieden:




Verseift wurden: Kokosfett, Palmöl, Sonnenblumenöl ho, Reiskeimöl, Kakaobutter und Rizinus.
Farben:                Seidenschwarz von Vita. Blueberry, Candy und Soft Amethyst von U-makeitup
Duft:                    Ätherisches Öl Lavendel Mont Blanc

Zur Herstellung:

Die Blockform hab ich mit weissem Grundleim bis zu einer Höhe von 3/4 gefüllt. Die farbigen Leime mit Seidenschwarz, Candy und Soft Amethyst hab ich in einen Spritzbeutel getrichtet. Schön alle Farben in den Spritzbeutel laufen lassen und diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Die farbigen Leime hab ich stets an der selben Stelle im Spritzbeutel eingefüllt. Der Spritzbeutel sollte dazu natürlich unten verschlossen sein. Danach nahm ich den Spritzbeutel und habe das farbige Gemisch aus recht hoher Höhe in den weissen Leim fallen lassen. Nach diesem Schritt folgte dann eine feine Mica Schicht mit der Farbe Blueberry und den restlichen weissen Leim hab ich vorsichtig auf die Mica Schicht gelegt. Die Blüten obendrauf bildeten dann den Abschluss.

Inspiriert hat mich dieses Video. Mein Ergebnis ist allerdings anders geworden - ich vermute mein Leim war zu flüssig und die Einfüllhöhe zu hoch.

Ich schicke euch himmlische Seifengrüsse und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Sandra